Grippale Illiteralität 2

Man muss nur wollen. Ich habe mir bewiesen, dass man in sechs Stunden nicht nur „Krieg und Frieden“ schauen, sondern auch Daniel Glattauers „Gut gegen Nordwind“ UND den eben erschienenen Nachfolger „Alle sieben Wellen“ lesen kann. Da frag ich mich doch, warum ich für andere Bücher ein halbes Jahr brauche. Entweder lese ich die falschen Bücher oder ich bin zu selten krank… Update: Ups. Noch … Grippale Illiteralität 2 weiterlesen

Übersetzungen

Endlich hab ich meinen alten Stand-PC wieder einmal angeworfen und einen Großteil jener Übersetzungen gefunden, die im Laufe der Jahre für diverse Festivals, Publikationen etc. entstanden sind. Teilweise sind die Gedichte also relativ alt… Aber ich stelle sie in der neuen Rubrik „Übersetzungen“ trotzdem online. Updates mit Details zum „Übersetzungs-Grund“ folgen. Gerade ist auch die Entscheidung gefallen, diesen Blog heuer als Foto-Tagebuch aus Nicaragua zu … Übersetzungen weiterlesen

Grippale Illiteralität und die Folgen

Das Leben ist echt nicht fair. Seit Oktober (!) lese ich mit Vergüngen Uwe Tellkamps „Turm“, was allerdings in den letzten Tagen nach dem Kauf von Thomas Bernhards „Meine Preise“ mit einer Re-Lektüre von „Frost“ unterbrochen wurde. Tja. Und jetzt, wo mich die Grippe voll erwischt hat, dachte ich euphorisch: Das ist doch DIE Gelegenheit, endlich mal mehrere Stunden zu lesen, damit ich die letzten … Grippale Illiteralität und die Folgen weiterlesen

Gert Jonke gestorben

Gert Jonke ist heute mit nur 62 Jahren gestorben. Es war stets ein erfrischendes, berührendes Erlebnis, mit ihm zu reden, ihn zu beobachten, wie er sich gleichzeitig schüchtern und stolz unter den Menschen bewegt hat, die ihn mochten und bewunderten. Zuletzt hab ich ihn Ende November bei der „Nestroy“-Verleihung gesehen. Bereits da hatte er seine Krankheit mit so viel Würde getragen… Der Gedanke, dass er so … Gert Jonke gestorben weiterlesen

Anspruch und Wirklichkeit

Da soll noch einer sagen, Literatur hat nichts mit Hoffnung zu tun. Der Hoffnung auf das vermeintliche Freibier nach Ende einer Lesung zum Beispiel. Geschehen jüngst im Literaturhaus Graz. Da gab es eine junge Autorin, die ihre Lesung außergewöhnlich reflektiert eröffnete. Nämlich mit dem eindringlichen Hinweis, dass die Anthologie, in der ihr Text erschienen ist, von der Literaturkritik ignoriert worden ist. Von der ganzen Literaturkritik? Nein, da gibt es die – Zitat – „äh, wie heißt sie noch, ach ja – Steirerkrone“. Die Autorin hat trotz intensiver Recherchen – Zitat – „in Google“ – nicht herausgefunden, zu welchem Redakteur das Kürzel unter der Kritik gehört, aber besonders kompetent könne dieser ohnehin nicht sein. Und zitiert jenen „Halbsatz“, der sich mit ihrem Text auseinandersetzt. Eins ist klar: Dieser Rezensent hat sie absolut falsch verstanden. Das müsse man nun doch in aller Deutlichkeit einmal sagen.

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WTF is a Hörspiel?

tja, das waren noch zeiten, als die autoren davon gelebt haben, hörspiele für den rundfunk zu verfassen. jedenfalls: was auch immer einen normalen text von einem hörspiel unterscheidet, kann man am dienstag (9.12.) auf Ö1 erkunden. ab 21 uhr wird Friederike Mayröckers jüngster wurf „Gärten, Schnäbel, ein Mirakel, ein Monolog, ein Hörspiel“ gesendet, es liest die autorin (die übrigens am 20. dezember ihren 84. geburtstag … WTF is a Hörspiel? weiterlesen