Veröffentlicht in Literatur, Medien

Neues Design, neuer Podcast, immer noch Lyrik

Ab und zu braucht es ein Makeover. Daher erstrahlt die Website nun im neuen Design. Grund genug für ein Update, was in den vergangenen Monaten geschehen ist.

katzenpornos in der timeline

Die vergangenen Monate hatten es in sich. Pünktlich zum Lockdown kam mein neuer Gedichtband „katzenpornos in der timeline“ heraus, die Buchpräsentation wurde auf Herbst verschoben und findet am 16. September im Literaturhaus Wien statt.

Das Buch selbst kann man natürlich kaufen 🙂

Hier auf der Website gibt es die „digitale Erweiterung“, die zu jedem Gedicht im Buch ein Extra bietet – sei es eine Audio-Lesung, ein Bild, ein Faksimile oder ein Blog-Post zu den Hintergründen der Entstehung.


Neuer Podcast: Nord.Post

Kurz davor ist mein neuer Podcast online gegangen, in dem ich mich jenem Viertel widme, in dem ich seit zehn Jahren lebe: dem Stadtentwicklungsgebiet am Wiener Nordbahnhof.

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Masterarbeit „Zeitunglesen in der Zweitsprache Deutsch“ erhält VÖZ-Förderpreis Medienforschung

vozDer VÖZ – Verband Österreichischer Zeitungen zeichnet meine Masterarbeit „Zeitunglesen in der Zweitsprache Deutsch“ mit dem „Förderpreis Medienforschung“ aus. Die Verleihung findet am 17. Februar statt.

Hier eine Kurzzusammenfassung der Arbeit:

Die Masterarbeit „Zeitunglesen in der Zweitsprache Deutsch“ stellt die lösungsorientierte Frage, inwieweit SchülerInnen mit Deutsch als Zweitsprache, die eine Haupt- oder Neue Mittelschule besuchen, mithilfe von schulischen Zeitungsprojekten ihre Lese- und Textkompetenz im Deutschen insofern steigern können, dass sie nicht nur bessere schulische (Lese-)leistungen erzielen und auch künftig TageszeitungsleserInnen bleiben, sondern auch für die gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden. Im Rahmen einer empirischen Erhebung wird im Anschluss an die Darstellung theoretischer Positionen zum Zweitsprachenerwerb und Erkenntnissen der Medienforschung untersucht, auf Basis welcher Ausgangslage und in weiterer Folge mit welchen didaktischen Mitteln der Verein „ZiS Zeitung in der Schule“ sein bereits bestehendes Angebot auf die Arbeit mit SchülerInnen mit Deutsch als Zweitsprache ausweiten könnte.

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updates

(c) Sonja Harter1.) Im Rahmen des Projekts „TextBild Mixx“ des steirischen herbsts wurde vor einigen Tagen mein Beitrag auf einer LED-Wand präsentiert… das ist er.

 

 

 

 

(c) christopher wool2.) Im Kunsthaus Graz läuft derzeit die Ausstellung „Warhol Wool Newman. Painting Real„. Hier wurden diverse Künstler und Kulturschaffende um persönliche Kommentare zu einzelnen Bildern gebeten, die jetzt auf dem Audio-Guide zu hören sind. 

Hier ist meine spontane Wortspende zu Christopher Wools „Untitled, 1990“.

AUDIO: Sonja Harter on \“RunDogRunDogRun\“

Die Liste mit allen Wortspenden gibt’s hier

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„Candy“ im Kunsthaus Graz, Einladung

My own private Cinema

Sonja Harter präsentiert Candy

Ein Filmabend in der Reihe my own private cinema

  • 22.09.2009

Die Schriftstellerin Sonja Harter präsentiert den Film Candy (mit Heath Ledger), der auf dem gleichnamigen Roman des Australiers Luke Davies basiert: Ein sensibler Poet verliebt sich in zwei Sorten Candy – in eine junge Kunststudentin gleichen Namens und in Heroin. Angezogen vom Lebensstil des Bohemiens, begibt sich Candy in die Arme von Dan und auch in die Drogensucht – die Geschichte des Verfalls einer großen Liebe beginnt.

Über drei Kapitel – Himmel, Erde und Hölle – verfolgt der Film die Paarbeziehung, die zwischen Zuständen der Ekstase, Vergessenheit, Selbstzerstörung und Verzweiflung schwankt. Bis zum kleinsten Detail werden die Begleiterscheinungen der Sucht nachgezeichnet – vom Gebrauch der Injektionsnadel bis zur abenteuerlichen Jagd nach dem Stoff. Die Eltern der Junkies tolerieren die Umstände schweigend, während die beiden Junkies ihre Probleme leugnen und sich ihre eigene Lebenswelt schaffen.

Drama, Australien, 2006, Regie: Neil Armfield, ca. 105 min, Englisch mit deutschen Untertiteln
 

Sonja Harter
Geboren 1983 in Graz, lebt heute in Wien. Seit 2001 veröffentlicht sie in Literaturzeitschriften (u.a. Manuskripte, Lichtungen, kolik), Anthologien (u.a. Jahrbuch der Lyrik, S. Fischer; Lyrik von JETZT zwei, Berlin Verlag; Stimmenfang, Residenz) und im ORF Radio. 2005 erschien der Gedichtband barfuß richtung festland, 2008 folgte einstichspuren, himmel. (beide Leykam).
Preise und Stipendien: Literaturförderungspreis der Stadt Graz 2003, Literaturstipendium der Stadt Graz 2005, Frauen.Kunst.Preis 2006. Sonja Harter arbeitet als Kulturredakteurin bei der APA – Austria Presse Agentur.

my own private cinema
…ist eine außergewöhnliche Filmreihe: Regelmäßig lädt das Kunsthaus Graz eine Person mit Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit für das Medium Film ein, ihren persönlichen Lieblingsstreifen vorzustellen. Dem Publikum wird dabei aus jeweils ganz persönlicher Sicht die Wahrnehmung von Kino vermittelt. Dabei sollen unerwartete Verbindungen zwischen Gattungen, Themen, individuellen Interessen und Perspektiven entstehen. In Kooperation mit KIZ RoyalKino.

Eintritt frei!


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lyrisch, empirisch, jedenfalls erinnert

Wenige Tage nach der Diskussion mit Studierenden über das „Lyrische Ich“ und das „Empirische Ich“ im Rahmen der Ernst Jandl Lyrik Tage in Neuberg an der Mürz holt mich das Thema mit der vollen Wucht des „Erinnerns“, das Steffen Popp ins Gespräch brachte, ein: Mit großer Überraschung fand ich heute im „Spectrum“ der „Presse“ ein Gedicht von mir, was mich wie immer sehr gefreut hat. Doch hat es auch mein „empirisches Ich“ aufgewühlt. Und die Geschichtskette in meinem Kopf setzt sich in Bewegung und erzeugt Vergangenheit: Das Gedicht stammt aus der im Vorjahr im Berlin Verlag erschienenen Anthologie „Lyrik von Jetzt Zwei“, das zitierte Gedicht erschien ursprünglich in meinem Debüt-Band (2005) und gehörte damals bereits zum „alten Eisen“. So etwa 2003  in ein „lyrisches Ich“ eingeflossen ist die Erfahrung des „empirischen Ich“ aus dem Jahr 2000 und einer längst verdrängt geglaubten Liebe… So schließt sich der Kreis. „lyrisch, empirisch, jedenfalls erinnert“ weiterlesen

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Radio Nicaragua

Morgen startet auf Radio Helsinki die von Karina Liebe-Kreutzner gestaltete Sendereihe Radio Nicaragua. Unter anderem gibt es in den nächsten Wochen (jeweils Mittwoch) auch Sendungen zu unserem Aufenthalt beim Lyrikfestival in Granada. Auf dem Programm steht u.a. ein Interview mit Andrea Stift, Andreas Unterweger und mir sowie eine spontane Radiosendung auf Radio Vulcan mit Andreas Unterweger und mir. Für alle Grazer: Am Donnerstag findet eine Veranstaltung in der Kulturservice Gesellschaft mit Udo Kawasser statt, der auch in Nicaragua war.

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suchen & finden

es ist ja prinzipiell immer wieder lustig zu sehen, mit welchen (google-)suchanfragen die menschen auf meine website stoßen. heute gab es allerdings den all-time-favorite:

„wer lebt noch“

WTF?????????????????????

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Tonspuren

Einfach um wieder mal was Positives zu posten, hier eine kleine Ankündigung. Die Journalistin Eva Schobel hat für ö1 -„Tonspuren“ ein Porträt über Friederike Mayröcker gestaltet, in der ein paar Wegbegleiter zu Wort kommen. Dankenswerterweise hat sie auch mich vor’s Mikrofon gebeten. Zudem liest Mayröcker (so der Plan) in dieser Sendung die Lieblingsgedichte der „Befragten“ sowie Textstellen, wo diese vorkommen und ihnen gewidmete Gedichte.

UPDATE – Für ihren zuletzt erschienenen Gedichtband „Scardanelli“ wird Mayröcker mit dem Hermann-Lenz-Preis ausgezeichnet. Congrats!

 Hier ein Auszug aus dem Vorschau-Text:

Freunde und Begleiter aus den Zeiten, als Ernst Jandl noch am Leben war, aber auch solche, die sie nach seinem Tod gefunden hat. „Im Ton einer entzückenden Leier“ (Jörg Drews) findet alles seinen Platz im Kosmos der Dichterin: der Wirt, bei dem sie täglich einkehrt genauso, wie die befreundete Künstlerin, der geschätzte Schriftstellerkollege, die begabte Jungschriftstellerin und der Hausarzt.

Gehört gehört, am 8. Mai, 22:15 Uhr

Hier der Link zu Datum, Uhrzeit, etc.

http://oe1.orf.at/programm/200905086801.html