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Szenario. Der Podcast.

Mein jüngstes Projekt ist der Podcast „Szenario. Von neuen Wegen“. Im Interview erzählen Menschen von ihren lebensverändernden Entscheidungen.

szenario 2In der ersten Folge berichtete Daniela von ihrer Weltumsegelung mit zwei kleinen Kindern, es folgte Tina, die in ihrer Bildungskarenz eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin gemacht hat – und zwar in Indien. Karin erzählte mir von dem lebensverändernden Moment, als sie erfuhr, dass sie ein Baby adoptieren kann und Jerome hat mit „Paper Republic“ sein eigenes Unternehmen gegründet, in dem er Notizbücher aus Leder herstellt. Die Journalistin Julia Schnizlein hat sich dazu entschlossen, sich wieder auf ihre ursprüngliche Ausbildung zu besinnen und ist nun Vikarin in der Evangelischen Lutherkirche in Wien.

Alle Infos unter www.szenariopodcast.com

 

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Nominierung für Bloggerpreis „Das Debüt“

„Weißblende“ hat es unter 50 Einreichungen auf die Shortlist des Bloggerpreises „Das Debüt“ geschafft. Hier die Begründung:

Bei Sonja Harters Debütroman „Weißblende“ handelt es sich um eine moderne Lolita-Geschichte. Es ist ein Roman über das Fremdsein, im eigenen Land, in der Gesellschaft, in der Familie und in sich selbst. Das Fremde dringt in Form des eingemieteten Franzosen, der als Inbegriff der körperlichen Liebe gesehen werden kann, in die Familie ein. Dies führt im Handlungsverlauf dazu, dass das ursprünglich Gute in einer Katastrophe endet. Inmitten des Idylles der Alpenlandschaft, vor dem die kapitalistisch orientierte Gesellschaft keinen Halt mehr macht und dadurch die Diskussion um die Natur-Kultur-Dichotomie aufs Neue entfacht, beginnt eine Suche nach der Mutter und dem Vater, die letztendlich zum Vaterersatz führt. Unschuld und Schuld kontrastieren dabei miteinander. Der Roman cv_harter_weissblende_webspricht ein Tabu an, das seit Nabokovs epochaler Geschichte ganz andere Dimensionen angenommen hat. Über Kinderschändung wird hin und wieder berichtet – meist als die nächste Sensation des Tages, wie dies auch im Roman am Beispiel Jasmin thematisiert wird. Doch nicht nur seine Thematik macht den Roman preiswürdig. Denn durch eine Verknüpfung der zwei Erzählstränge, schafft es die Autorin den Leser mit seinen Leseerwartungen lange im Unklaren zu lassen und gleichzeitig Spannung aufzubauen. Vor allem sprachlich weiß die Autorin zu überzeugen, trotz ihrer bisherigen Laufbahn als Lyrikerin hält sie in der langen Form gekonnt die Balance zwischen assoziativen und vorantreibenden erzählerischen Momenten.

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Neuer Text – am 18. April auf ö1

ö1 sendet am 18. April um 21.40 Uhr meinen neuen Text mit dem Titel „Amalia und Amelie. Oder: Wie ich lernte, neben mir zu stehen. Monolog für zwei Lebensalter.“

Es lesen Elisabeth Orth und Silvia Meisterle.

Kleiner Auszug:

Mit der Literatur ist es doch so:

Alles kann, nichts muss geschrieben werden.

Wenn ich also im entscheidenden Moment lieber die Wäsche wasche,

als mich an meinen Schreibtisch zu setzen,

um den Text zu schreiben, der seit Tagen

die Grenzen der Vorstellbarkeit sprengt –

habe ich dann die einzige Chance, die dieser Text im realen Leben hatte,

fahrlässig verstreichen lassen?

 

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Ein paar Neuigkeiten

Zwischen dem „Lesefest Neue Texte“ im Kulturzentrum bei den Minoriten und dem Auftritt am „Welltag der Lyrik“ am 21. März in Rom ein kleines Round-Up.

Unter „Kritiken“ finden sich ein paar neue Stimmen zum Buch.

Im Anschluss an die Lesung in Rom poste ich die neuen italienischen Übersetzungen von Gedichten aus „landpartiestorno“ unter „Übersetzungen„.

Hoffentlich bald kann ich an dieser Stelle auch die im Frühsommer geplanten Lesungen bekanntgeben…