Veröffentlicht in Literatur, Privates

„Und dann geht der nächste Autor drauf“

Wie lohnend es sein kann, sich dann doch aufzuraffen, spätabends zu einer Literaturveranstaltung zu gehen, zeigte sich gestern beim zweiten Abend der „Wortspiele“ im Porgy & Bess. Unter anderem freute ich mich über die „Graz-Festspiele“, zumal mit Clemens Setz und Stefan Schmitzer 2 Grazer Autoren eingeladen waren. Einen ersten (der vielen zu erwartenden) Höhepunkte lieferte jedoch schon die kleine Zwischenansage des slowakischen Autors Michal Hvorecky, als er den letzten Auszug ankündigte, aus dem er nun lesen werde. „Und dann geht der nächste Autor drauf“.

Erkenntnisfördernd war dann auch die Lesung von Clemens J. Setz, den ich noch als Clemens Setz kennenlernen durfte und so aus alter Verbundenheit auch beim alten Namen bleibe. Erkenntnis Nummer Eins: Man sagt – geht es nach Moderatorin Marianne Lang – Clemens JE Setz. Und ich dachte, es heißt Clemens JOTT Setz. Erkenntnis Nummer Zwei: Clemens‘ Bücher sind deshalb so genial, weil er Mathematik UND Germanistik studiert. Weil nämlich: „Germanisten sind geschwätzig, Mathematiker sind geduldig“, so der Autor. Spätestens jetzt ist mir klar, ich werde nie ein „langes Buch“ schreiben. (Erkenntnis Nummer Drei: Man sagt nicht „dickes Buch“.)

Letzte Erkenntnis: Man darf Autoren im Zuge der Anmoderation immer noch fragen: „Worum geht es in deinem Buch?“ – Hier gilt mein Dank all jenen, die nicht geantwortet haben.

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Sieben Stunden Literatur

Einem Massenauflauf von Autoren folgt der nächste: Nach dem bunten, lauten und beeindruckenden Lyrik-Festival in Nicaragua steht nächsten Sonntag das Lesefest „Neue Texte“ im Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz an. Rund 30 steirische Autoren lesen aus ihren Neuerscheinungen. Ab 15.40 Uhr lese ich ein paar Gedichte aus „einstichspuren, himmel.“ Die Einführung hält Emil Breisach. Weitere Infos „Sieben Stunden Literatur“ weiterlesen

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„Quiero que sepas“, das Video

Voila, hier die Kurzfassung der 40-minütigen Präsentation unseres zweisprachigen Lyrikbands, bei der Dieter Stadler die Papierherstellung erklärt, Hanzel Lacayo in einem Essay das Wesen der Gedichte von Helwig Brunner, Stefan Schmitzer und mir sowie die Ansprüche des Übersetzens im Allgemeinen beleuchtet und ich schließlich Gedichte von uns dreien vorgetragen habe.

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Buchpräsentation Maria Amanda Rivas

riva1Im Jahr 2006 erschien im Leykam Verlag in Zusammenarbeit mit dem Afro-Asiatischen Institut in Graz und der Steiermark Kultur ein zweisprachiger Lyrikband der nicaraguanischen Autorin Maria Amanda Rivas. Heute (Dienstag) Vormittag war die Präsentation von „liquido / fließend“  in Granada, Nicaragua. Die deutsche Übersetzung der Gedichte hab ich vorgetragen… flecker1

 

marusa1Kurt Flecker hat die Einführung gehalten, Marusa Krese das slowenische Gedicht gelesen, das als poetisches Vorwort das Buch begleitet.

Trotz der frühen Stunde (9 Uhr) waren gar nicht mal wenige Zuhörer gekommen…

Die Videos von den Lesungen von Andrea Stift und Andreas Unterweger am Montagabend muss ich erst bearbeiten und stell sie dann ins Netz.