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Politische Bildung…

… war in den letzten Wochen ein viel gebrauchtes Zauberwort der Politik, um die Jugend vor ihrem Rechtsruck zu bewahren. Schlimm, dass selbst in dieser Debatte die „politische Bildung“  oftmals auf einzelne Besuche in Konzentrationslagern reduziert wird. Wie wäre es mit einem richtigen Schulfach? Schon zu meiner Schulzeit – und das ist mittlerweile auch eine Ewigkeit her – musste ich in meiner Freizeit das FREIFACH „Politische Bildung“ besuchen, um auch nur irgendwie „politisch gebildet“ zu werden. Das sah dann so aus: Ich saß als 14-Jährige mit lauter doch viel gebildeteren 18-Jährigen und einem Geschichte-Professor in einem Klassenzimmer und hab so gut wie gar nichts kapiert, weil das Niveau nicht auf 14-Jährige abgestimmt war und auf einer Metaebene diskutiert wurde, zu der mir die Ebene fehlte.

Es braucht ein Schulfach „Politische Bildung“, das – wöchtentlich und verpflichtend – über die ganze Schulzeit (also auch und vorallem in der Unterstufe und in den Hauptschulen) angeboten wird. Und da könnte man zum Beispiel ein Buch lesen, das mir ERST JETZT untergekommen ist, und das mich in einem Maße erschüttert hat, wie ich es mir nach all dem, was ich bereits weiß, gar nicht mehr vorstellen konnte:

Rolf Hochhut: „Der Stellvertreter“

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