Veröffentlicht in Literatur, Privates

„Und dann geht der nächste Autor drauf“

Wie lohnend es sein kann, sich dann doch aufzuraffen, spätabends zu einer Literaturveranstaltung zu gehen, zeigte sich gestern beim zweiten Abend der „Wortspiele“ im Porgy & Bess. Unter anderem freute ich mich über die „Graz-Festspiele“, zumal mit Clemens Setz und Stefan Schmitzer 2 Grazer Autoren eingeladen waren. Einen ersten (der vielen zu erwartenden) Höhepunkte lieferte jedoch schon die kleine Zwischenansage des slowakischen Autors Michal Hvorecky, als er den letzten Auszug ankündigte, aus dem er nun lesen werde. „Und dann geht der nächste Autor drauf“.

Erkenntnisfördernd war dann auch die Lesung von Clemens J. Setz, den ich noch als Clemens Setz kennenlernen durfte und so aus alter Verbundenheit auch beim alten Namen bleibe. Erkenntnis Nummer Eins: Man sagt – geht es nach Moderatorin Marianne Lang – Clemens JE Setz. Und ich dachte, es heißt Clemens JOTT Setz. Erkenntnis Nummer Zwei: Clemens‘ Bücher sind deshalb so genial, weil er Mathematik UND Germanistik studiert. Weil nämlich: „Germanisten sind geschwätzig, Mathematiker sind geduldig“, so der Autor. Spätestens jetzt ist mir klar, ich werde nie ein „langes Buch“ schreiben. (Erkenntnis Nummer Drei: Man sagt nicht „dickes Buch“.)

Letzte Erkenntnis: Man darf Autoren im Zuge der Anmoderation immer noch fragen: „Worum geht es in deinem Buch?“ – Hier gilt mein Dank all jenen, die nicht geantwortet haben.

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