Veröffentlicht in Literatur, Privates

zu lesen

Für all jene, die gerne Bücher lesen, ab sofort und ab und zu ein paar Empfehlungen. Folgende Bücher haben mich heuer ans Bett gefesselt:

  • Uwe Tellkamp „Der Turm„, Suhrkamp 2008 (still ongoing project)
  • Emile Zola „Nana„, 1880. Neu aufgelegt im Insel Verlag 2008
  • Andrea Stift „Klimmen„, Wieser 2008
  • (wirklich wahr) André Heller „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein„, S. Fischer 2008
  • Thomas Bernhards Autobiografische Schriften „Die Ursache / Der Keller / Der Atem / Die Kälte / Ein Kind„, Residenz 2007 (ongoing poject)
  • Fjodor M. Dostojewski „Verbrechen und Strafe„, 1866, Übers. v. Swetlana Geier, S. Fischer 1996
  • Luke Davies „Candy„, Random House 1998. UNBEDINGT auch: Verfilmung mit Heath Ledger 2007
  • Chuck Palahniuk „Rant: The Oral History of Buster Casey„, Random House 2008 (hübschere Version bei Bantam Dell, 2007)
  • Arno Geiger „Es geht uns gut„, dtv 2007

Und die ewige Hitlist des Scheiterns trotz mehrmaliger Versuche

  • Daniel Kehlmann „Die Vermessung der Welt“ (wer hat das eigentlich wirklich gelesen?)
  • James Joyce „Ulysses“
  • Robert Musil „Der Mann ohne Eigenschaften“
  • Karl Philipp Moritz „Anton Reiser“
  • leider noch viele Elfriede Jelineks

6 Kommentare zu „zu lesen

  1. Kehlmanns „Vermessung der Welt“ weggelegt? Durchaus schade. Meiner Erfahrung und Meinung ein großartiges Buch. Wunderbar zu lesen, aber trotzdem nicht oberflächlich. Dazu kommt dann noch eine geniale Erzählweise und ein sympathischer Humor.

    Wo war das Problem?

  2. also ich würd ja der frau jelinek durchaus noch eine chance geben. was hast denn alles versucht? ich konnte gier so überhaupt nicht mehr aus der hand legen. ziemlicher sprachsog. würde ja gern mehr dazu schreiben aber hab pflaster an diversen fingern das macht es etwas schwirvhfhvdx

  3. @ jitzchak45

    ich muss sagen: ich hab das buch 2 mal gekauft, das erste mal kam ich so gar nicht hinein, das zweite mal war’s schon viel besser, da hab ich auch jenen humor entdeckt, von dem man immer hört. allerdings – aus irgendeinem grund hat mich die geschichte nicht in ihren bann gezogen und beim „privaten lesen“ zwinge ich mich zu nichts. aber wie gesagt: in dieser „hitlist des scheiterns“ stehen ja nur bücher, an denen ich mich gescheitert fühlte und nicht all jene, die ich schrecklich gefunden habe… und all diese titel stehen bei mir im regal, werden immer mal wieder mit in den urlaub genommen, ein neuer versuch gestartet, bis es irgendwann „klick“ macht!

    (würd mich freuen, hier auch persönliche hitlists von euch zu finden!)

  4. @andrea

    allen voran „gier“. irgendwann fand ich’s redundant… lese immer mal wieder gerne rein, aber das glück, es nicht mehr aus der hand legen zu können, hab ich bisher nicht. aber ich glaub sehr daran, dass es für jedes buch eine richtige zeit gibt… was ist mit deinen fingern?

  5. von deiner hitliste kann ich fast alles nicht lesen – gibts außer den Palahniuk nicht als E-Book 😉

    überraschend, zwei der abgefahrensten leseerfahrungen dieses jahres: Stanislaw Lem, „Robotermärchen“, und Doderer, „Strudlhofstiege“.

  6. deal – ich borg dir die papierseiten, die dich interessieren, du gibst mir den elektronischen Lem und Doderer 🙂 🙂 🙂

    ps: sollte als schülerin die dämonen lesen, hat nicht funktioniert…

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